Wir wollen einen Raum schaffen, in dem sich alle willkommen, sicher, wertgeschätzt und respektiert fühlen – unabhängig von Identität, Erfahrung oder Beziehungskonstellation.


1) Respektvolles Miteinander

Ausgrenzende, diskriminierende oder verletzende Kommentare oder Handlungen (z. B. Sexismus, Rassismus, Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit oder Ableismus) gehören nicht hierher. Wir respektieren die Identität einer jeden Person und geben uns aktiv Mühe, Menschen richtig zu gendern. Infos zur richtigen Verwendung von Pronomen findest du hier: https://pronomen.net/


2) Redeverhalten

Soziale Prägungen können beeinflussen, wie viel Raum in Gesprächen eingenommen wird. Bitte achte bewusst auf dein Redeverhalten: mache Pausen, höre aktiv zu, unterbrich nicht und gib anderen Raum für ihre Perspektiven.


3) Stammtisch

Unser Stammtisch gilt primär dem Austausch, nicht der Datingsuche.
Du musst nichts erzählen, erklären oder teilen, was du nicht möchtest.


4) Datingevents

Datingevents werden klar als solche gekenntzeichnet. Auch bei Datingevents ist ein achtsamer Umgang mit den individuellen, persönlichen Grenzen deines Gegenübers Priorität.


5) Konsumverhalten

Achte bei unseren Veranstaltungen darauf, idealerweise gar keinen oder nur wenig Alkohol zu konsumieren, denn ein klarer Verstand ist wichtig für ein achtsames Miteinander. Konsumiere vor- und während unserer Veranstaltungen keine illegalen Substanzen.


6) Eigene Grenzen wahrnehmen und kommunizieren

Achte auf deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse. Du musst nicht warten, bis etwas „eindeutig“ oder bereits zu viel ist, um dich zu melden. Wenn du dich unwohl fühlst, auch ohne genau benennen zu können warum, ist das ausreichend und ernst zu nehmen. Sprich es direkt an oder wende dich an eine Orga- oder Awareness-Person – frühzeitig Rückmeldung zu geben hilft, Situationen gut und achtsam zu klären. Orga Personen sind immer klar erkennbar.
Wenn dir Dinge erst im Nachhinein bewusst werden, kannst du uns auch eine E-Mail schreiben: enm_kollektiv@posteo.de


7) Rücksichtnahme

Wir nehmen in unserem Verhalten und darin, was und wie wir etwas erzählen, Rücksicht aufeinander. Wenn du dir unsicher bist, ob etwas passt – frag nach oder lass es.


8) Achtsamkeit

Dränge Menschen keine Gespräche auf und achte darauf, dass es für alle Beteiligten möglich und einfach ist, das Gespräch jederzeit zu beenden.


9) Neurodivergenz & Überforderung

Menschen nehmen Reize, soziale Situationen und Grenzen unterschiedlich wahr. Für neurodivergente Personen können Lautstärke, Nähe, Gesprächsdynamiken oder soziale Erwartungen schneller überfordernd sein. Achte auf Signale von Überforderung bei dir selbst und bei anderen und respektiere Rückzugsbedürfnisse ohne Nachfragen oder Bewertung. Pausen zu machen, Gespräche zu beenden oder Unterstützung durch eine Orga- oder Awareness-Person zu suchen, ist jederzeit in Ordnung.


10) Konsens

Alles was über verbalen, freundschaftlichen Austausch hinausgeht, passiert nur mit klarem Konsens. Ein „Nein“ gilt ohne Diskussion und ohne Rechtfertigung. Nur weil kein Nein fällt, heißt das nicht automatisch ja. Stelle immer sicher, dass sich dein Gegenüber mit dem, was du tust, wohlfühlt und Konsens gegeben ist.


11) Fehlverhalten und Kosequenzen

Fehler können passieren. Wichtig ist es, wenn darauf hingewiesen wird, das eigene Handeln zu reflektieren, Verantwortung zu übernehmen und es anzupassen.
In einzelnen Fällen kann es notwendig sein, Personen kurzfristig von einer Veranstaltung zu entfernen, um Sachverhalte zu klären und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.
Bei wiederholten oder schwerwiegenden Verfehlungen behalten wir uns vor, Verwarnungen auszuprechen und Personen situativ oder dauerhaft von unseren Veranstaltungen auszuschließen.